
<ns0:uwmetadata xmlns:ns0="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/V1.0" xmlns:ns1="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/lom/V1.0" xmlns:ns10="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/provenience/V1.0" xmlns:ns11="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/provenience/V1.0/entity" xmlns:ns12="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/digitalbook/V1.0" xmlns:ns13="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/etheses/V1.0" xmlns:ns2="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/extended/V1.0" xmlns:ns3="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/lom/V1.0/entity" xmlns:ns4="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/lom/V1.0/requirement" xmlns:ns5="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/lom/V1.0/educational" xmlns:ns6="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/lom/V1.0/annotation" xmlns:ns7="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/lom/V1.0/classification" xmlns:ns8="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/lom/V1.0/organization" xmlns:ns9="http://phaidra.univie.ac.at/XML/metadata/histkult/V1.0">
  <ns1:general>
    <ns1:identifier>o:4795</ns1:identifier>
    <ns1:title language="de">Die Konstruktion der Rolle von Peer-Arbeit im Verein LOK Leben ohne Krankenhaus</ns1:title>
    <ns2:subtitle language="de">Eine rekonstruktive Forschung unter Einbeziehung von Peer-Berater*innen, Betreuer*innen und Nutzer*innen</ns2:subtitle>
    <ns1:language>de</ns1:language>
    <ns1:description language="de">Fachhochschule St. PÃ¶lten, Masterarbeit 2021, Studiengang Soziale Arbeit</ns1:description>
    <ns1:description language="de">Die vorliegende Masterthese wurde im Rahmen des Forschungsprojekts âModelle der Peer-Arbeit in den Feldern der Sozialen Arbeitâ an der Fachhochschule St. PÃ¶lten verfasst. Von Beginn an haben wir uns besonders fÃ¼r die Rolle der Peers und der Peer-Arbeit in den Organisationen interessiert und es haben uns Fragen zur professionellen IdentitÃ¤t von Peer-Berater*innen beschÃ¤ftigt. Aus diesen Fragestellungen ist letztlich die Idee zu der vorliegenden Masterarbeit entstanden, wobei es uns wichtig war, neben der Sichtweise der Peers auch die Perspektiven von Sozialarbeiter*innen und Klient*innen zu integrieren. Es war naheliegend, dass der Beitrag dieser drei Akteur*innengruppen zur Konstruktion der Peer-Rolle besonders gut in einer konkreten Einrichtung zu beobachten ist. Am Verein LOK Leben ohne Krankenhaus hat uns der personenzentrierte und wertschÃ¤tzende Umgang mit den Nutzer*innen angesprochen, weswegen wir uns Ã¼ber die Kooperationszusage besonders gefreut haben. Bedanken mÃ¶chten wir uns an dieser Stelle bei DSA Mag.a (FH) Andrea Pilgerstorfer und Mag.a Elke Dergovics, die unseren Forschungsprozess in den vergangenen zwei Jahren begleitet und uns stets unterstÃ¼tzt haben. Unser besonderer Dank gilt Petra Derler, der Leiterin des Teams EX-IN im Verein LOK, die eine groÃe Hilfe und UnterstÃ¼tzung bei der Koordination wÃ¤hrend unserer Erhebungsphase war und auch immer als Ansprechpartnerin zur VerfÃ¼gung stand. AuÃerdem mÃ¶chten wir uns beim GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer des Vereins LOK, Robert Mittermair, bedanken, der die Kooperation erst ermÃ¶glicht hat. Sabine Pieler, Genesungsbegleiterin am UK Tulln, hat uns ebenso wie Petra Derler, im Rahmen des Social Work Science Days 2021 unterstÃ¼tzt und ihre Expertise eingebracht â dafÃ¼r danken wir beiden herzlich. SchlieÃlich mÃ¶chten wir uns noch bei allen Teilnehmer*innen der Gruppendiskussion und bei unseren Interviewpartner*innen fÃ¼r ihre Bereitschaft und Offenheit bedanken. Nicht zuletzt auch vielen Dank an unsere Familien, die uns stets den RÃ¼cken gestÃ¤rkt haben und immer ein offenes Ohr hatten.</ns1:description>
    <ns1:description language="de">Peer-Arbeit hat in der Sozialpsychiatrie bereits eine lange Tradition. Ausgehend von informellen Beratungs- und Selbsthilfeangeboten entwickelten sich in den letzten Jahren zunehmend Professionalisierungstendenzen. Seit dem Jahr 2013 bietet der Verein EX-IN in Ãsterreich ein standardisiertes Curriculum an, das die Absolvent*innen der Ausbildung qualifiziert, als professionelle Peer-Berater*innen zu arbeiten. FÃ¼r die vorliegende Praxisforschung wurde mit einer psychosozialen Einrichtung in Wien, dem Verein LOK Leben ohne Krankenhaus kooperiert, in dem professionelle Peer-Mitarbeiter*innen bereits seit 2015 tÃ¤tig sind. Ziel der Untersuchung war eine Analyse des Status quo im Verein LOK im Hinblick auf die Rollenkonstruktion der Peer-Arbeit. Beleuchtet werden soll, welche Merkmale die Peer-Rolle im Verein definieren. Fokussiert wurden dabei die Perspektiven von drei Akteur*innen: Peers, Nutzer*innen und Betreuer*innen. Weiters wurde untersucht, ob sich die in der Literatur beschriebene Problematik der Rollenunklarheit auch im Verein LOK wiederfindet. Methodisch wurden verschiedene Erhebungsinstrumente in einer Triangulation kombiniert. Die drei relevanten Perspektiven wurden mittels leitfadengestÃ¼tzter Einzelinterviews sowie im Rahmen der teilnehmenden Beobachtung einer Gruppendiskussion erfasst. Die Funktionsbeschreibung fÃ¼r Peer-Mitarbeiter*innen des Vereins LOK war Ausgangspunkt der Untersuchung. Durch die Auswertung mittels der Dokumentarischen Methode war es mÃ¶glich, im fallÃ¼bergreifenden Vergleich Homologien herauszuarbeiten, Handlungsorientierungen der Peer-Mitarbeiter*innen zu rekonstruieren sowie Merkmale zu identifizieren, welche die Peer-Rolle prÃ¤gen. Als zentrales Merkmal der Peer-Arbeit im Verein LOK wurde Recovery-Orientierung festgestellt. Betroffenheit und Erfahrungswissen sind wesentliche Werkzeuge ihrer Praxis und haben positive Wirkungen im Klient*innenkontakt. FÃ¼r die Festigung ihrer damit einhergehenden Sonderstellung ist vor allem der regelmÃ¤Ãige Austausch innerhalb des Peer-Teams grundlegend. Peer-Mitarbeiter*innen sehen es im Verein und darÃ¼ber hinaus in der sozialpsychiatrischen Versorgungslandschaft sowohl als ihren Auftrag, eine Vermittler*innenfunktion einzunehmen als auch festgefahrene Strukturen im Sinne der Nutzer*innen zu verÃ¤ndern. Insgesamt zeigt sich eine weitgehende Rollenklarheit der Peer-Berater*innen innerhalb des Vereins LOK.</ns1:description>
    <ns1:keyword language="de">Verein LOK - Leben ohne Krankenhaus ; Peer-Group ; Sozialpsychiatrie ; Behindertenarbeit</ns1:keyword>
    <ns2:identifiers>
      <ns2:resource>1552151</ns2:resource>
      <ns2:identifier>AC16240311</ns2:identifier>
    </ns2:identifiers>
  </ns1:general>
  <ns1:lifecycle>
    <ns1:upload_date>2022-05-02T11:29:00.585Z</ns1:upload_date>
    <ns1:status>44</ns1:status>
    <ns2:peer_reviewed>no</ns2:peer_reviewed>
    <ns1:contribute seq="0">
      <ns1:role>46</ns1:role>
      <ns1:entity seq="0">
        <ns3:firstname>Birgit</ns3:firstname>
        <ns3:lastname>Mayrhofer-Wind</ns3:lastname>
      </ns1:entity>
      <ns1:date>2021</ns1:date>
    </ns1:contribute>
    <ns1:contribute seq="1">
      <ns1:role>46</ns1:role>
      <ns1:entity seq="0">
        <ns3:firstname>Laura</ns3:firstname>
        <ns3:lastname>Ressler</ns3:lastname>
      </ns1:entity>
      <ns1:date>2021</ns1:date>
    </ns1:contribute>
    <ns1:contribute seq="2">
      <ns1:role>1552167</ns1:role>
      <ns1:entity seq="0">
        <ns3:firstname>Andrea</ns3:firstname>
        <ns3:lastname>Pilgerstorfer</ns3:lastname>
      </ns1:entity>
      <ns1:date>2021</ns1:date>
    </ns1:contribute>
    <ns1:contribute seq="3">
      <ns1:role>1552167</ns1:role>
      <ns1:entity seq="0">
        <ns3:firstname>Lukas</ns3:firstname>
        <ns3:lastname>Richter</ns3:lastname>
      </ns1:entity>
      <ns1:date>2021</ns1:date>
    </ns1:contribute>
  </ns1:lifecycle>
  <ns1:technical>
    <ns1:format>application/pdf</ns1:format>
    <ns1:size>2363398</ns1:size>
    <ns1:location>https://phaidra.fhstp.ac.at/o:4795</ns1:location>
  </ns1:technical>
  <ns1:rights>
    <ns1:cost>no</ns1:cost>
    <ns1:copyright>yes</ns1:copyright>
    <ns1:license>1</ns1:license>
  </ns1:rights>
  <ns1:classification>
    <ns1:purpose>70</ns1:purpose>
  </ns1:classification>
  <ns1:organization>
    <ns8:hoschtyp>1552258</ns8:hoschtyp>
    <ns8:approbation_period>2021</ns8:approbation_period>
  </ns1:organization>
</ns0:uwmetadata>
